Isa Genzken

Genzken-Büchertisch im MMK 1

Im MMK 1 erwartet euch neben der Sonderausstellung „Isa Genzken. New Works“ (bis 31.5.) ein umfangreicher Büchertisch mit Katalogen und Monografien zum Werk der Künstlerin. Hier könnt ihr stöbern, blättern und vieles über Isa Genzken, ihre künstlerische Vielseitigkeit sowie ihre Sicht auf Architektur, Gestaltung und die Kunstszene erfahren.

Auf MMK Notes stellen wir einige dieser Publikationen vor.

Isa_Urlaub
 Isa Genzken: Urlaub
 Ausstellungskatalog Frankfurter Kunstverein, 2000
 (deutsch, englisch)

 

 

 

 

 

Die Ausstellung „Urlaub“ im Frankfurter Kunstverein (27. Mai – 6. August 2000) präsentierte Arbeiten von Isa Genzken, die in verschiedenen Medien – Skulptur, Fotografie, Film – räumliche und zeitliche Strukturen als gestalterische „Koordinaten“ einbanden. Das Phänomen „Urlaub“ erscheint im Rahmen der Ausstellung als suggestiv-produktive Form und hebt die Frage nach der Bedeutung bzw. der Grenze von Arbeit und Freizeit hervor.

Im gleichnamigen Ausstellungskatalog untersucht die Kunsthistorikerin Vanessa Joan Müller Genzkens Arbeiten „Strandhäuser zum Umziehen“ und „Markisen“ und beleuchtet in diesem Zusammenhang den kritischen    Diskurs über Architektur und Design, die ästhetische und kulturelle Bildung in Isa Genzkens Werk.

Schafhausen, Nicolaus und Caroline Schneider (Hgg.): Isa Genzken. Urlaub, übers. Allison Plath-Moseley, Berlin, New York 2000.

 

Isa_Oil
Isa Genzken. Oil
German Pavillon, Venice Biennale 2007
(deutsch, niederländisch)

 

 

 

 

 

Die Künstlerin Isa Genzken hat seit über dreißig Jahren ein vielseitiges Oeuvre geschaffen, das sie kontinuierlich mit neuen Ansätzen weiterentwickelt. Von Skulpturen über Filme und Collagen zu großräumigen Installationen findet Isa Genzken stets neue Ausdrucksformen.

Für die 52. Internationale Kunstausstellung der Biennale von Venedig (10. Juni bis 21. November 2007) entwickelte Isa Genzken speziell für den Deutschen Pavillon eine Installation, die mit der geschichtsträchtigen Architektur des Gebäudes im Dialog steht. Die Arbeit mit dem Titel „Oil“ spielt bewusst mit verschiedenen Ebenen; neben der Auffassung als konkreter Rohstoff kann der Begriff auch auf einer metaphorischen Ebene zum Beispiel als Spiegel der Gesellschaft verstanden werden.

Der Katalog zu Isa Genzkens Installation „Oil“ zeigt die Arbeit aus unterschiedlichsten Perspektiven; Detail- und Raumaufnahmen schaffen einen umfassenden Eindruck des Werkes. Neben einem sehr eindrucksvollen Bildteil gibt ein Gespräch zwischen dem Kurator des Deutschen Pavillons, Nicolaus Schafhausen, und Isa Genzken einen Einblick in Werk und Visionen der Künstlerin. Gegenwartskunst, Kunstszene, Künstlerfreunde und vor allem ihr eigenes Werk sowie der Deutsche Pavillon stehen im Fokus des Bandes. Erweitert wird dieses Themenspektrum durch Essays von Liam Gillick, Juliane Rebentisch, Vanessa Joan Müller und Willem de Rooij.

Die Arbeit „Oil“ ist nach der Biennale in die Sammlung des MMK eingegangen und noch bis zum 14.6. im Rahmen der Ausstellung „Boom She Boom“ im MMK 2 zu sehen.

Schafhausen, Nicolaus (Hg.): Isa Genzken. Oil. German Pavillon. Venice Biennale 2007, Deutsch und Niederländisch, übers. aus dem Engl. ins Dt. Inga-Brita Thiele und Sonja Kerkhoffs, Köln 2007.

 

Isa_Sesam
Isa Genzken. Sesam, öffne dich!
Ausstellungskatalog Museum Ludwig, Köln und
Whitechapel Art Gallery, London, 2009
(deutsch)

 

 

 

„Sesam, öffne dich!“ – dies ist der Titel, den die Künstlerin Isa Genzken für ihre umfassende Einzelausstellung im Museum Ludwig in Köln (15. August – 13. November 2009) und in der Whitechapel Art Gallery in London (5. April – 21. Juni 2009) wählte. Die hierzu erschienene Monografie spiegelt besonders die Kontinuität Genzkens Arbeiten wider.

Im einleitenden Essay „Der Clochard und der Architekt“ führt der Kunsthistoriker Yve-Alain Bois Themenbereiche der Architektur und der Konsumkultur zusammen, die Isa Genzkens Werk durchziehen. Darauf folgen zwanzig kürzere Essays unterschiedlicher Autorinnen und Autoren, die jeweils detailliert auf einzelne Werke oder Werkgruppen eingehen. Darunter der Kunstprofessor und Kurator Kasper König, der Isa Genzkens Außenprojekte thematisiert, Donna De Salvo, Chefkuratorin des Whitney Museums, die über die „Säulen“ schreibt sowie der Künstler und Kurator Helmut Draxler, der sich mit „Ground Zero“ befasst. Zudem befinden sich drei Künstlerbeiträge von Dan Graham, Wolfgang Tillmans und Lawrence Weiner in dieser Publikation. Die Monografie belegt Genzkens künstlerische Entwicklung darüber hinaus mit über 160 Abbildungen und einer Biografie.

König, Kasper (Hg.): Isa Genzken, Sesam, öffne dich!, übers. aus dem Engl. ins Dt. Stefan Ripplinger, Köln 2009.

 

Isa Genzken
Isa Genzken: Retrospektive
Ausstellungskatalog MoMA, 2013
(englisch)

 

 

 

 

Das MoMA zeigte vom 23. November 2013 bis 10. März 2014 eine Retrospektive der Künstlerin Isa Genzken, die das differenzierte und vielseitige Werk der Künstlerin in den Fokus stellte. Mit über 150 Ausstellungsstücken, die zum größten Teil zum ersten Mal in den USA zu sehen waren, wird die mediale Vielseitigkeit Genzkens deutlich.

Der zur Ausstellung herausgegebene Katalog präsentiert mit 320 Abbildungen die einzelnen Werke im Detail. Die in Schrift und Bild umfangreich präsentierte künstlerische Entwicklung Genzkens wird ergänzt durch eine sehr anschauliche Biografie.

Breitweiser, Sabine (Hg.): Isa Genzken: Retrospektive, New York 2013.

 

Isa_fool


Isa Genzken. I’m Isa Genzken, the Only Female Fool
Ausstellungskatalog Kunsthalle Wien, 2014
(deutsch, englisch)

 

 

 

 

 

Als „the Only Female Fool“ bezeichnete sich Isa Genzken im selbst gewählten Titel ihrer Ausstellung in der Kunsthalle Wien (28. Mai – 7. September 2014). Dieses Statement charakterisiert den fließenden Übergang zwischen tiefer Ernsthaftigkeit und überbordendem, exzentrischen Übermut, der auch ihrem Werk innewohnt. Im Zentrum der Ausstellung standen spezielle Aspekte ihres Werkes: das Spiegelmotiv, die Auseinandersetzung mit Architektur und der Raum als Sphäre des Sozialen.

Die Publikation fokussiert Genzkens Liebe zur Stadt New York. Die Essays von Joshua Decter und Tom McDonough betrachten das Schaffen Genzkens der letzten dreißig Jahre aus einer explizit amerikanischen Perspektive und diskutieren dabei die Einflüsse, welche andere Künstler auf ihr Werk hatten.

Nicolaus Schafhausen, Vanessa Joan Müller, Contributors Joshua Decter und Tom McDonough (Hgg.): I’m Isa Genzken, the only female fool, Berlin 2014.

 

Isa_EarlyWorks


Isa Genzken. Early Works

Ausstellungskatalog, Galerie Buchholz, 2013
(deutsch, englisch)

 

 

 

 

 

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Zusammenarbeit von Isa Genzken und der Galerie Buchholz präsentierte die Künstlerin in der Ausstellung „Isa Genzken. Early Works“ (März 2013) frühe, bisher noch nicht gezeigte Arbeiten aus den Jahren 1973 bis 1978 sowie in den 1970er-Jahren konzipierte, auf Computerberechnungen basierende Papierarbeiten und frühe Fotografien.

Zur Ausstellung erschien der Katalog mit einem umfangreichen Aufsatz von Benjamin H. D. Buchloh: „Isa Genzken. Fuck the Bauhaus. Architektur, Design und Photographie umgekehrt“.

Buchholz, Daniel und Christopher Müller (Hgg.): Isa Genzken. Early Works, Berlin, Köln 2014.

 

Isa_files
Isa Genzken: October Files, 2015
(englisch)

 

 

 

 

 

Seit den späten 1970er-Jahren hat Isa Genzken ein Werk geschaffen, das sich durch seinen formalen und materiellen Reichtum auszeichnet. Die Essays der Monografie „Isa Genzken. October Files“ umfassen eine große Spannbreite Isa Genzkens bisherigen Oeuvres – von den eleganten Bodenskulpturen bis hin zu ihren Assemblagen.

Die Texte von Autoren wie Yve-Alain Bois und Benjamin H. D. Buchloh betonen Genzkens Kritik an der Konvention architektonischer Strukturen und der Massenkultur sowie die Frage nach der Grenze zwischen öffentlichem und privatem Bereich.

Lee, Lisa (Hg.): Isa Genzken. October Files, Cambridge, London 2015.

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