MMK 1|2|3/Steckbriefe

Steckbrief von… Ingrid Pradler

Heute stellen wir euch unsere Mitarbeiterin Ingrid Pradler vor. Als Projektleiterin des MMK 2 hat sie die Entstehung der neuen Dependance im TaunusTurm von der ersten Stunde an koordiniert. Zudem verfolgte sie die Planung sowie den Aufbau der ersten Ausstellung im MMK 2 „Boom She Boom. Werke aus der Sammlung des MMK“ stets vor Ort, denn als einzige im MMK-Team hat Ingrid Pradler ihr Büro im MMK 2. So kennt kaum einer den Grundriss und alle Ecken des Ausstellungsraums besser als sie. Hat jemand eine Frage zum MMK 2, dann kommt er zu ihr. Wo ist wie viel Platz? Wie groß ist der Aufzug? Wie viele Türen und Flure liegen auf dem Weg vom Eingang bis in die erste Etage des Gebäudes? Die Aufgabenbereiche der Innenarchitektin Ingrid Pradler sind weit gefächert. Sie sucht Hebebühnen aus, holt Angebote ein und studiert stundenlang konzentriert Grundrisse des Museums. Doch Ingrid Pradler lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Schon zum 20. Jubiläum des MMK hat sie den Umbau und Einzug ins Degussa-Gebäude (Maintor) betreut – so ist sie mit großen und komplexen Aufträgen vertraut.

Für unsere Serie verrät Ingrid Pradler uns, was sie an dem Werk „Moving Floor“ von Jewyo Rhii fasziniert und wie sie die Atmosphäre im Bankenviertel wahrnimmt.

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1. Was ist Ihre Aufgabe?
Ich bin Vermittlerin zwischen Museum, Architekten und dem Bauherren und halte so alle Fäden zusammen, bis es am Ende eine schöne Ausstellung gibt!

2. Warum nicht Künstlerin?
Das frage ich mich auch schon immer – habe aber noch keine Antwort gefunden.

3. MOMA oder Louvre?
Beides hat seinen Reiz.

4. Warhol oder Monet?
Popstars und Seerosen sind doch eine schöne Abwechslung und ergänzen sich gut. Die einen sind laut, die anderen leise.

5. Feuilleton oder Wirtschaft?
Feuilleton

6. Farb oder Schwarz-Weiß Fotos?
Beides

7. Was ist Ihr Lieblingsort im Frankfurter Bankenviertel?
Den gibt es nicht, aber die Frankfurter Mischung aus Bahnhofs- und Bankenviertel sowie kulturellen Einrichtungen (Schauspiel, Oper, MMK, English Theatre) ist sehr interessant; die Bauten können sich gegenseitig bereichern.

8. Ein Museum im Bürogebäude – wie gefällt Ihnen die Idee?
Ich mag die Idee, „Welten“ zusammenzubringen.

9. Werke aus der Sammlung: Welches Bild gefällt Ihnen am besten? Warum?
Mir gefällt die Arbeit „Moving Floor“ von Jewyo Rhii am Besten. Das Kunstwerk ist begeh- und erfahrbar, es bewegt sich sogar. Es ist für mich eine Versinnbildlichung des Lebens, das ständig im Fluss ist und sich ändert. Diese ständige Bewegung ruft auch Unsicherheiten hervor, die beim Begehen des Werkes sozusagen körperlich erfahrbar werden.

10. Was wünschen Sie dem MMK zum Einzug in den TaunusTurm?
Der Einzug ist ja nun schon einige Monate her – ich wünsche uns weiterhin viele Besucher und dass sich diese durch unsere Ausstellungen inspiriert fühlen.

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