Die Göttliche Komödie/feeling

Frankfurter berichten über Himmel, Hölle, Fegefeuer.

Im Rahmen der Ausstellung „Die Göttliche Komödie“ hat das MMK gemeinsam mit den Frankfurter Stadtevents eine Gewinnspielaktion durchgeführt. Zu gewinnen gab es je zwei Tickets für Führungen durch Frankfurts Hölle (eine Zeitreise durch Frankfurts U-Bahn), Fegefeuer (durch das Bahnhofs- und Rotlichtviertel) oder Himmel (eine Tour auf dem Main Tower). Für die Verlosung sollten die Teilnehmer ihre Vorstellungen der drei Jenseitsreiche der Ausstellung „Die Göttliche Komödie“ auf unseren Postkarten notieren und bei uns einreichen. Eine Auswahl ihrer Kommentare haben wir nun auf MMK Notes verewigt. Auch im Ausstellungstrailer kamen Frankfurter zu Wort.

 

HImmel

„Der Himmel ist das Schönste auf Erden“
Jennifer S.

„Definitiv will ich im Himmel bleiben – denn über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein!“
Bianca

„Meiner Meinung nach ist der Himmel auf der Erde, denn es sind die kleinen Dinge, die ihn zum Himmel machen. In diesen Momenten zu schwelgen ist zwar schön, jedoch würde man sie nicht schätzen ohne die schlechten. Also nein, im Himmel will ich nicht ewig bleiben.“
Henriette

„Die Antwort auf die Frage lässt sich aus meiner Sicht schwer erschließen. Wenn ich so darüber nachdenke, frage ich mich, wie man den Himmel überhaupt definieren kann. Ist der Himmel der Ort nach dem Tod oder der Himmel auf Erden?“
Jenny

„Himmel ist für mich etwas sehr schönes. Blau mit Schäfchenwolken – die Sonne darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.“
Rebecca

Führung zu Frankfurts "Himmel" mit den Frankfurter Stadtevents. Für die Gewinner ging es hoch hinauf auf den Commerzbank Tower.

Führung zu Frankfurts „Himmel“ mit den Frankfurter Stadtevents. Für die Gewinner ging es hoch hinauf auf den Commerzbank Tower.

 

Führung zu Frankfurts "Himmel" mit den Frankfurter Stadtevents. Für die Gewinner ging es hoch hinauf auf den Commerzbank Tower.

Führung zu Frankfurts „Himmel“ mit den Frankfurter Stadtevents. Für die Gewinner ging es hoch hinauf auf den Commerzbank Tower.

„Ewig im Himmel bleiben ist fade. Es muss Veränderung und Ortwechsel geben. Z.B. in der Hölle, da ist mehr los!“
Peter

„Pinienwälder – kaputtes Glas – Sonne – Feuer – Tragödie – dramatische Schicksäle – Tragik – Feuer“
Banu

„Himmel – super – ein Strand – wie auf den Seychellen. Wo ist der Himmel für Frauen, das Paradies? 72 junge Knaben, das fehlt!“
Bruni

„Ja, ich will unbedingt ewig im Himmel bleiben. Aber ich weiß, der nächste Absturz kommt bestimmt.“
Monika

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„Einen Stalker zu haben, das war für mich die persönliche Hölle“
Leyla

„Hölle, was habe ich getan? Das frage ich mich nach einer durchzechten Nacht!“
Natalie

„Es ist schrecklich in der Hölle: Bergarbeiter, ein Boot voller Köpfe. Bei anderen Installationen empfinde ich wenig Höllisches. Interessante, afrikanische Rezeption unserer Vorstellungen.“ Christine

„Für mich ist die Hölle Ruanda, 1995. Es war schrecklich. Ich habe in der Zeit dort gearbeitet – alles kommt wieder“
Sieglinde

 

Die glücklichen Gewinner unserer Gewinnspielaktion durften Frankfurts Hölle erkunden. Mit den Frankfurter Stadtevents ging es quer durch den Untergrund, um die Entstehungsgeschichte der U-Bahn hautnah mitzuerleben.

Die glücklichen Gewinner unserer Gewinnspielaktion durften Frankfurts Hölle erkunden. Mit den Frankfurter Stadtevents ging es quer durch den Untergrund, um die Entstehungsgeschichte der U-Bahn hautnah mitzuerleben.

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Die Expertin für Frankfurts Untergrund, Verena Röse, führte uns kompetent in die Entstehungsgeschichte der unterirdischen Stadtbahn ein. In ihrer Hand hält sie übrigens das Fähnchen, das damals 1968 alle Schulkinder bei ihrer ersten U-Bahn-Fahrt geschenkt bekommen haben.

„Ich komme in die Hölle weil ich nach meiner eigenen Nase gelebt habe, auch wenn ich die Nächsten nicht aus dem Blick gelassen habe. Für mich ist das gesunder Egoismus.“
Daniel

„Die Hölle ist für dich! Du hast mich zurückgewiesen! Jetzt musst du die Folgen der Trennung ertragen…bis wir wieder zusammengewachsen sind.“
Susanne

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„Frankfurt’s Bahnhofsviertel reflects for me the modern purgatory. Anything goes here. Bankers and beggars. Hipsters and working men. People of all ethnicities. Young and old. A modern melting pot. This is the heart of Frankfurt.“
Elenna

„Gott sei Dank hatte ich noch keine großen Duelle mit anderen Menschen auskämpfen müssen. Ich finde es sehr interessant neue Kulturen kennenzulernen und jede Kultur hat ihre guten Seiten, dass Herz eines Menschen ist entscheidend, nicht die Nationalität“
Mark

„Man muss das Fegefeuer wahrscheinlich ertragen solange es Menschen gibt“
Sieglinde

„Im Fegefeuer sind menschliche Werte mächtig. Ist man erst darin gefangen, wird man völlig kopflos, völlig emotionsgesteuert – wenn auch gewissermaßen unsterblich“
Svenja

„Wenn der Himmel der Ort ist, woher wir kommen, die Hölle der, wohin wir gehen, dann ist das Fegefeuer das Leben – und es dauert ein Leben lang“
Matilda

„Am meisten hat mir in der Ausstellung im Fegefeuer der Beichtstuhl gefallen! Es hat mich an meine Jugendzeit erinnert, als ich noch zur Beichte ging und der Pfarrer hoffentlich keine roten Ohren bekommen hat.“
Gerlinde

„…Ich muss das Fegefeuer ertragen bis meine Eitelkeiten hinweg gefegt sind zu Staub und Asche…“
Andreas

„14 Jahre Schule-endlich fast vorbei!“
Anna

„Fegefeuer ist nur ein Wartesaal. Dann wird sortiert: entweder Himmel oder Hölle“
Bruni

http://www.frankfurter-stadtevents.de/

Ein Kommentar zu “Frankfurter berichten über Himmel, Hölle, Fegefeuer.

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